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FAQ

Warum Gutes schlechtreden?
Jetzt ist Schluss mit Halbwahrheiten und Lügen rund ums Dämmen.

Warum lohnt sich die Investition in eine Wärmedämmung?

Auch in Zukunft muss mit Energiepreissteigerungen gerechnet werden. Die Investition in eine energetische Gebäudesanierung lohnt sich:

  • Der Bauherr spart sofort Heizkosten und profitiert langfristig.
  • Ist das Haus gedämmt, erhält es eine bessere Bewertung im Energieausweis. Damit steigt der Immobilienwert.
  • Hochwertige Dämmstoffe aus Polyurethan sorgen für warme Wände, Decken und Dachschrägen. Das führt zu mehre Behaglichkeit und Wohnkomfort.

Müssen Dächer und Wände wirklich atmen können, damit sich kein Schimmel bildet?

Nein. Die Bezeichnung „Atmen“ ist auf jeden Fall falsch, da sie den Eindruck erweckt, dass Luft durch Dach oder Wand ein- und ausströmt. Der Mythos von „atmenden Wänden“ wurde übrigens bereits 1928 widerlegt – also vor rund 75 Jahren! Der Bauphysiker Erwin Raisch stellte fest, dass der Luftdurchgang pro Stunde durch ein einziges Schlüsselloch in einem Zimmer 50-mal größer ist als durch einen Quadratmeter Außenwand.

Schimmel entsteht an einer Innenwand, wenn sich Feuchtigkeit an der Oberfläche niederschlägt. So sind nicht gedämmte Wände im Winter innen ziemlich kalt. Wärmebrücken sind ebenfalls ein Problem. Feuchtwarme Raumluft kühlt daran ab, es bildet sich Tauwasser und die Luftfeuchtigkeit steigt. Ab einer Oberflächenfeuchte von 80 Prozent wächst dort Schimmel. Eine gedämmte Fassade ist innen weniger kalt als eine nicht gedämmte Wand. Die hochwertige Dämmung ist also der erste Schritt, um das Tauwasser- und Schimmelrisiko zu reduzieren.

Warum ist das Lüften in sanierten Altbauten so wichtig?

Schimmelbildung kann auch in sanierten Altbauten ein Problem sein. Heute verbringt ein Großteil der Menschen rund zwei Drittel des Lebens in Wohn- und Arbeitsräumen. Und je nach Aktivität gibt er pro Stunde zwischen 45 Gramm und 170 Gramm Feuchte an die Raumluft ab. Hinzu kommt, dass heute häufiger geduscht und gebadet wird als früher. So entsteht mehr Feuchtigkeit.

Werden bei einer Sanierung die zugigen Altbaufenster durch neue, dichte Fenster ersetzt, fällt die sogenannte „Zwangsbelüftung“ weg. Die feuchte Raumluft muss gegen trockene Frischluft ersetzt werden, am besten durch mehrmaliges Stoßlüften. Hochwertige Dämmung und richtiges Lüften tragen zu einem behaglichen, angenehmen Wohnklima bei, ohne kostbare Heizenergie zu verschwenden.

Welche Schadstoffe treten in Innenräumen auf?

  • Schadstoffe in Wohnräumen können aus ganz unterschiedlichen Quellen stammen. Wohngift Nummer eins ist Tabakrauch, der eine Vielzahl von sehr schädlichen Stoffen enthält.
  • Offene Kamine und Gasöfen belasten bei unvollständiger Verbrennung ebenfalls die Raumluft mit Schadstoffen.
  • Manche Möbel, Teppiche oder Reinigungsmittel setzen Formaldehyd und leichtflüchtige organische Stoffe, Fasern oder Stäube frei.
  • Auch Schimmelpilze, Bakterien und Milben können die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen. Diese Organismen benötigen für ihr Wachstum Feuchtigkeit. Sie gedeihen in feuchter Umgebung besonders gut.

Wie zeichnen sich gesundheitsverträgliche Baustoffe aus?

Baustoffe dürfen im eingebauten Zustand keine gesundheitsschädlichen Stoffe an den Innenraum sowie an Boden oder Grundwasser abgeben. Gesundheitsverträglich sind Produkte, die möglichst wenige flüchtige organische Stoffe freisetzen und keine gefährlichen Substanzen enthalten. Pilze sowie Bakterien können insbesondere Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen belasten. Schimmelpilzsporen oder Stoffwechselprodukte von Bakterien sind teilweise giftig und können Allergien auslösen.

Wie finde ich eine Wärmedämmung in guter Qualität?

Eine Hochleistungsdämmung muss folgende Kriterien erfüllen, wenn sie zu einer echten Dämmrendite führen soll:

  • Hervorragende Wärmedämmleistung.
    Dicker ist nicht unbedingt besser. Eine niedrige Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) ist entscheidend.
  • Absolute Gesundheitsverträglichkeit.
    Polyurethan-Dämmstoffe geben keine gesundheitsschädlichen Stoffe ab.
  • Unempfindlichkeit gegen Wasser.
    Eindringendes Wasser kann das Gebäude schädigen. Polyurethan-Dämmung ist wasserabweisend.
  • Formstabilität auch nach Jahrzehnten.
    Am besten sind druckfeste Dämmelemente aus Polyurethan. Diese können nicht zusammensacken.
  • Dauerhaftigkeit gegen Verrottung.
    Eine Polyurethan-Dämmung hält solange wie das Gebäude.
  • Vorbeugung gegen Wärmebrücken.
    Mit einer lückenlosen Polyurethan-Dämmung haben Tauwasser und Schimmelbildung keine Chance.
  • Genormt und güteüberwacht.
    Dämmstoffe, die als Wärmedämmung in Gebäuden eingesetzt werden, müssen

    • den europäischen Normen (EN) und den deutschen Anwendungsregeln entsprechen oder bauaufsichtlich zugelassen sein. Sonst ist eine Zustimmung im Einzelfall der Obersten Baubehörde notwendig;
    • eine Leistungserklärung besitzen, in der die "wesentlichen Merkmale" des Dämmstoffs aufgeführt sind;
    • das CE-Zeichen tragen.
    Mehr Informationen zur Qualitätsssicherung von Dämmstoffen aus Polyurethan-Hartschaum unter www.uegpu.de

Wann lohnt sich eine Wärmedämmung besonders?

Eine Dämmung lohnt sich immer dann, wenn bei einer Sanierung bestimmte Arbeitsschritte ohnehin durchgeführt werden müssen. Zieht man z. B. die Kosten
für die Erneuerung der Dachziegel oder das Aufstellen und Mieten eines Baugerüsts von der Gesamtrechnung ab und betrachtet man nur die Dämmkosten, so rechnen sich diese meist in kurzer Zeit durch die erzielte Heizenergieeinsparung.

Woran erkennt man die Leistungsfähigkeit eines Dämmelements?

Die Leistungsfähigkeit eines Wärmedämmstoffes bemisst sich an seiner Wärmeleitfähigkeit. Das bedeutet: Je weniger ein Dämmstoff die Wärme leitet, desto wirksamer begrenzt er die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle, also Dach, Außenwand, Boden oder Decke. Maß für die Leistungsfähigkeit ist die Wärmeleitfähigkeitsstufe (abgekürzt: WLS). Hier gilt: Je niedriger die WLS, desto mehr leistet der Dämmstoff und umso besser ist die Dämmwirkung. Polyurethan-Dämmelemente sind in den Wärmeleitfähigkeitsstufen WLS 023 bis 029 erhältlich.

Warum dämmt Polyurethan besser?

Das Geheimnis der Wärmedämmung von Polyurethan-Hartschaum beruht auf Milliarden winziger Zellen, die in der Schaummatrix eingeschlossen sind. Dadurch wird die Wärmeübertragung auf ein Minimum reduziert. Polyurethan-Dämmstoffe der Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 023 dämmen rund zwei Drittel besser als herkömmliche Dämmstoffe. Sie bieten daher im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen einen deutlich besseren Wärmeschutz bei gleicher Dämmschichtdicke. Hervorragende Wärmedämmung und schlanke Aufbauten: So kann die Grundstücksfläche besser genutzt und mehr Wohnraum geschaffen werden.

Wo bekommt man weitere Informationen?

  • Auf der Polyurethan-Website www.daemmt-besser.de kommen Sie über den Button „Wo kann ich Polyurethan-Dämmstoffe kaufen?“ zu den Websites der Polyurethan-Dämmstoff-Hersteller. Die Mitarbeiter der IVPU-Mitgliedsfirmen beraten Sie gerne bei der Auswahl von Polyurethan-Dämmsystemen.
  • Über das Menü „Services / Druckschriften-Download“ können IVPU-Planungshilfen und Bauherren-Ratgeber kostenlos heruntergeladen werden.
  • Schriften, Planungshilfen und Ratgeber können Sie auch einfach per Mail bestellen: info@daemnt-besser.de
  • Über die Polyurethan-Website können Sie die Polyurethan-News abonnieren, ein Newsletter, der regelmäßig per E-Mail über PU-Neuheiten und Praxishilfen informiert.